29/06/2026 0 Kommentare
Glaube als Fundament
Glaube als Fundament
# Wort zum Alltag

Glaube als Fundament
Wenn Menschen ein Haus bauen möchten, überlegen sie sich auf welchem Untergrund sie dies tun. Sie beschäftigen sich mit dem Gedanken, was soll das Fundament sein, auf dem ihr Haus stehen wird. Denn dies ist wichtig, damit sie sich stets darauf verlassen können, dass ihr Bauwerk standhaft ist und bleibt. Ist das Fundament gelegt und tut seinen Dienst, so wird ihm keine weitere, große Beachtung mehr geschenkt. Was jedoch nichts an seiner Wichtigkeit ändert.
So ein Fundament ist von existentieller Bedeutung. Denn es ist der tragende, untere Teil eines Bauwerks. Es hat die Aufgabe, alles zu tragen, was auf ihm errichtet wird. Es dient als sichere Basis, verteilt das gesamte Gewicht eines Gebäudes gleichmäßig auf den darunter liegenden Boden und verhindert, dass das Bauwerk einsinkt, wegrutscht, kippt oder sogar einstürzt.
Ein Haus benötigt also ein Fundament. Ohne ein solches ist ein stabiler, verlässlicher Halt nicht möglich.
Für mich stellt sich an dieser Stelle die Frage, was gibt uns Menschen Halt? Auf was bauen wir Menschen unser Leben auf?
Für mich ist es der Glaube. Unser Glaube kann eine innere Überzeugung sein, die uns Menschen Orientierung, Sinn und Halt in unserer jeweiligen Leben gibt. Ja, unser Glaube sorgt dafür, dass wir nicht einsinken, wegrutschen, kippen oder sogar ein- bzw. abstürzen ins Nichts. Unser Glaube bildet die Grundlage für unsere Werte, Hoffnungen und Entscheidungen.
Wir im Christentum erleben und leben unseren Glauben an Gott und Jesus Christus als Grundlage unseres Lebens. Ohne ständig darüber nachzudenken, wissen wir, Gott sieht uns in Liebe an, ohne dass wir dafür „besonders“ sein müssen. Er ist sozusagen unsere Bodenplatte, die die Freude, die Last und manchmal die Zweifel in unserer Leben gleichmäßig verteilt und die uns stets sicher und verlässlich trägt. Abschließend sei gesagt, ein Fundament trägt ein Gebäude, und unser Glaube trägt unser Leben.
In diesem Sinn wünsche ich uns allen, dass wir weiterhin sicher getragen werden. Amen
Lektorin Martina Raschdorf-Jahn
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