Maria durch ein Dornwald ging

Maria durch ein Dornwald ging

Maria durch ein Dornwald ging

# Wort zum Alltag

Maria durch ein Dornwald ging

Dieses alte Lied erzählt eine kleine Legende: von der werdenden Mutter Maria, deren noch ungeborenes Kind selbst Dornen zum Blühen bringt. Und dann schlägt es in seinen Verse den Bogen ganz weit voraus vom Advent bis hin zur Auferstehung Jesu.
Allein in der Bibel steht davon nichts. Aber weil dieses alte Lied so wunder-schön ist, sollte man es nicht nur singen, finde ich. Man sollte es auch erzählen. Mit etwas Fantasie vielleicht so:
Auf ihrem Weg nach Bethlehem mussten Maria und Josef einen dichten Wald durchqueren. Trocken und starr ragten die dürren Stämme empor. Dazwischen wucherten hart und knorrig Büsche, die statt Blätter nur lange spitze Dornen trugen. Diese reckten sich den beiden Wanderern entgegen, rissen an ihren Kleidern und setzen vor allem dem armen Esel zu, der Maria trug. Die Dornen fuhren ihm immer wieder in sein Fell, dass er schließlich nicht mehr weitergehen mochte. Da half auch alles Bitten und Schelten nichts. Der Esel stand wie angewurzelt dar.
Da schimpfte Josef auf die Dornenbüsche, die ihnen die Reise so beschwerlich machten. Maria aber legt ihrem Mann sanft die Hand auf den Arm und sprach: „Josef, schimpf die armen Büsche nicht so sehr. Sie können doch nichts anderes, als Dornen tragen. Es ist ja ganz trocken in dieser Gegend. Hätten sie nur genügend Wasser, sie würden für uns und unser Kind duftende Rosen tragen.“
Kaum hatte Maria dies gesagt, da fiel ein milder Tau vom Himmel herab. Die Dornenbüsche sogen voller Freude das Wasser auf und als sie das taten, da fielen alle Dornen von ihnen ab. An deren Stelle aber blühten die herrlichsten Rosen; die leuchteten in den schönsten Farben und duftetet, dass es eine rechte Lust war.
Da dankten Maria und Josef für dieses Wunder. Auch der Esel ward wieder fröhlich und trabte munter voraus, Bethlehem entgegen. Bald schon sollte das Kind geboren sein.


Pfarrer Henning Böger

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