Was sind Lebensrouten?

Was sind Lebensrouten?

Was sind Lebensrouten?

# Wort zum Alltag

Was sind Lebensrouten?

Nun um dieser Frage nachgehen zu können, ist erst einmal festzustellen, was ist überhaupt eine Route? Als eine Route bezeichnet man  z. B.  einen Weg zwischen zwei oder mehreren Punkten. Als Beispiel sei hier der Weg zwischen zwei Städten genannt. Hierbei werden sämtliche Kreuzungen, Abzweigungen und Ähnliches berücksichtigt, um eine exakte Beschreibung der Route zu geben, die u. a. mit einem Fahrzeug oder gar zu Fuß genommen werden muss, um das festgelegte Ziel zu erreichen.
Eine solche Vorgehensweise setzt voraus, dass der jeweilige Mensch weiß,  wo er sich befindet und wo er ankommen möchte. Und ob den kürzesten Weg dorthin zurücklegen möchte, oder einen längeren Weg. Oder einen Weg mit unbekannten Komponenten.
Doch wie ist das mit unserem Leben? Wissen wir wo wir uns befinden und wo wir ankommen möchten?  Wo sich unser jeweiliges Ziel befindet? Und auf welchem Weg wir dieses Ziel erreichen können und wollen?  Wollen wir den direkten, kürzesten Weg gehen oder sind wir bereit einen ungeplanten und auch längeren Weg zurückzulegen? Und was brauchen wir, um eine solche Entscheidung treffen zu können?  Manche Lebensrouten gleiten wie Zugvögel durch die Jahreszeiten. Sie spiegeln Planungen als auch Zufall wider.
Wir legen zwar Startpunkte und Ziele fest, bauen Unterstützungen auf – doch unterwegs entstehen manchmal Umwege, neue Begegnungen und ungeplante Möglichkeiten und Chancen. Die Unwägbarkeiten des Lebens mischen sich mit gezielten Entscheidungen.
Es ändert sich z. B.  der Wind, die Route verschiebt sich und eine alternative Richtung bzw. Route weckt neue Möglichkeiten. Zufälle fingieren wie unsichtbare Luftströmungen; die uns sanft an andere Orte tragen oder uns vor unerwartete Herausforderungen stellen. Planungen wirken als Kompass. Sie geben Orientierung, helfen Ressourcen zu bündeln und Risiken abzuschätzen.
Wir nutzen bewährte Muster, doch sind wir bereit Abzweigungen zu folgen, wenn der Wind sich dreht? Sind wir so mutig darin etwas Positives zu erkennen? Sind wir so mutig nicht nur  den von uns festgelegten Weg zu gehen, um etwas Neues zu erfahren und zu erleben?
Mut ist die Fähigkeit, trotz Angst, Unsicherheit oder Risiko eine schwierige Situation, eine unbekannte Situation anzugehen und für sich etwas Positives daraus entstehen zu lassen. So wünsche ich uns allen eine große Portion Mut und Gottvertrauen, um auch unsere ungeplanten Lebensrouten als Bereicherung in unser Leben aufnehmen zu können. 


Martina Raschdorf-Jahn, Domkirchenvorstand

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